Entdecken Sie die verborgenen Winkel rund um das Schloss von La Hulpe

Mit einer neuen Audiowanderung und drei ausgearbeiteten Wanderrouten lernen Sie die schönsten Stellen im Park des Schlosses von La Hulpe, auch bekannt als die regionale Domäne Solvay, kennen. Wer entdeckt die Mammutbäume? Wer besteigt als Erster die 140 Stufen zum Aussichtspunkt?

ETE suite et bancs 067_lrDie Domäne Solvay, die sich zum Teil im Zonienwald erstreckt, ist schon seit längerer Zeit ein gut gehütetes Geheimnis unter Wanderern und Kennern der Gegend. Um die Trümpfe der 227 ha großen Domäne zusätzlich hervorzuheben, präsentiert die regionale Domäne Solvay auf ihrer überarbeiteten Website drei Wanderrouten. „Wanderer können für jede Route eine Karte herunterladen, die jeweils ein anderes Erleben des Parks ermöglicht“, erläutert Isabelle Peeters von der regionalen Domäne Solvay. „Für eine der Routen steht außerdem ein Audioführer zur Verfügung. Erwachsene und Gartenfreunde, aber auch Kinder können die Strecke unter Begleitung zurücklegen, jeweils auf ihrem eigenen Niveau.“

Wasserkünste und Obstbäume von früher

Wenn Sie sich für die auditive Wanderroute entscheiden, erfahren Sie unter anderem, dass die Domäne ihren Namen dem berühmten Chemiker und Industriellen Ernest Solvay verdankt und die Kulisse für Filme wie Le maître de musique bildete. Sofort gelangen Sie in die abwechslungsreiche Natur des Parks und der Bruyère Guêpe, einer weiten Wiese mit seltenen Riesenmammutbäumen. Im Park befindet sich einer der größten Gärten mit alten Obstsorten in Wallonien. Obstbäume mit wohlklingenden Namen wie Miel de Waterloo oder Pomme de Paradis, die andernorts verschwunden sind.

Kunst in einem historischen Rahmen

Aber bevor Sie den Obstgarten erreichen, führt der Pfad am Etang de la Longue Queue entlang, dem größten Teich auf dem Gebiet, an dem seltene Wasservögel wie der Kormoran und der Reiher nisten. Vom Ufer aus führt eine monumentale Treppe mit 140 Stufen zum Belvedere, der eine schöne Aussicht auf das Schloss und seine Umgebung bietet. Im ehemaligen Bauernhof ist heute die Stiftung Folon untergebracht. „Sie können hier mehr als 500 Kunstwerke des belgischen Künstlers Jean-Michel Folon bewundern“, erzählt Isabelle Peeters. „Sehr lohnenswert als Abschluss der Wanderung.“

Nähere Auskünfte über die Domäne Solvay und die Wanderrouten erhalten Sie auf www.chateaudelahulpe.be

Die Stiftung Folon betreibt auch eine eigene Website: www.fondationfolon.be