Horizon + arbeitet an den Toren und Dorfzentren

Immer mehr Menschen nutzen die verbleibende Natur, um der Hektik zu entfliehen. Dies setzt – ohne dass man sich dessen bewusst ist – Pflanzen und Tiere unter Druck. Um diesen Druck auf den Wald zu verringern und zu steuern, hat sich Horizon+ das Ziel gesteckt, Tore in den 4 flämischen Zoniën-Gemeinden zu errichten: Overijse, Hoeilaart, Sint-Genesius-Rode und Tervuren.

Tor Groenendaal in Hoeilaart

Tor Groenendaal ist das größte, am zentralsten gelegene Tor. Das Waldmuseum, die alte Priorei und das Arboretum bilden die Hauptkomponenten dieses Geländes, Ihre Beziehung untereinander fehlt gegenwärtig jedoch völlig. Aus diesem Grund hat das Team von Horizon+ einen Masterplan erarbeitet, in dem diese fragmentierten Elemente mit einer Baumwipfelwanderung und dem sogenannten Arboretumspaziergang verbunden werden.

Tor Jezus-Eik in Overijse

Das Zentrum von Jezus-Eik in Overijse befindet sich ganz nah am Rand des Zoniënwaldes. Eine ideale Ausgangslage, um ein Tor auszubauen, das sowohl den Kern von Jezus-Eik als auch den Wald verstärken wird. Dennoch gibt es gegenwärtig keinen spürbaren Zusammenhang zwischen beiden. Wir verbinden den Wald mit dem Zentrum und lassen ihn mit den öffentlichen grünen Räumen rund um die Pfarrkirche und die Pfarrei von Jezus-Eik verschmelzen.

Tor Middenhut in Sint-Genesius-Rode

Das Tor Middenhut befindet sich am alten Försterhaus im „Sint Michielsdreef“. Dieses Gebäude wird in eine Gaststätte umgewandelt. Rundherum wird ein großer Terrassenraum mit Blick auf das Grasland vorgesehen, das sich durch eine große biologische Vielfalt auszeichnet und Gestrüpp und Gebüsch umfasst. Neben dem Grasland, wo man auch picknicken kann, ist ein „Spielgebüsch“ geplant, in dem sich Kinder nach Herzenslust austoben können.

Tor Tervuren

Das Empfangstor von Tervuren wird das Zentrum der Gemeinde und den Park von Tervuren miteinander verschmelzen lassen. Die Gemeinde hat bereits viel investiert, um das Rathaus und das Tor „Warandepoort“ zu einem prächtigen Komplex mit vielen öffentlichen Funktionen auszubauen. Die Elemente des Kulturerbes des ehemaligen Herzogspalastes und die Hubertuskapelle werden die Trümpfe darstellen, die Natur und Kultur miteinander verbinden. Auch hier soll das Tor ausgebaut werden und wir planen einen grünen,
attraktiven Wanderweg vom Park von Tervuren aus durch die Gemeinde bis tief in den Wald.