Wallonischer Bewirtschaftungsplan Zonienwald gebilligt

Am 30. Mai billigte der wallonische Minister für Natur René Collin den wallonischen Bewirtschaftungsplan für den Zonienwald. Dieser steckt bis 2037 den Rahmen für die nachhaltige und multifunktionale Bewirtschaftung des Waldes ab.

Im Jahre 2008 beschlossen die Flämische, Wallonische und die Region der Hauptstadt Brüssel eine weitreichende Zusammenarbeit bezüglich des Zonienwaldes. Die Prinzipien für diese Zusammenarbeit arbeiteten sie in der Strukturvision für den Zonienwald aus. Auf dieser beruhen die neuen Bewirtschaftungspläne für den Zonienwald.

Für den flämischen Teil des Waldes wurde 2013 ein Bewirtschaftungsplan erstellt. Nun ist auch der wallonische Bewirtschaftungsplan gebilligt. Der neue Plan setzt auf eine nachhaltige und multifunktionale Bewirtschaftung des Zonienwaldes.

Waldmobiliar

Der Bewirtschaftungsplan beschreibt die Maßnahmen bis zum Jahr 2037 für den wallonischen Teil des Zonienwaldes: das ökologische Netzwerk wird instand gesetzt, die Tierarten und Habitate des Natura 2000-Netzwerks erhalten zusätzlichen Schutz, und die Buchenkathedrale wird an sorgfältig ausgewählten Stellen erhalten. Zudem bekommt der Wald 22 ha Waldreservate hinzu, in denen der Natur freier Lauf gelassen und kein Holz gewonnen wird.

Der neue Bewirtschaftungsplan setzt auch die Vereinbarungen im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen den drei Regionen um: So werden die interregionalen Wander-, Rad- und Reiterwege gesetzlich verankert und wird es gemeinschaftliche Informationstafeln und dasselbe Waldmobiliar für den gesamten Wald geben.

Auch die Region der Hauptstadt Brüssel arbeitet an einem neuen Bewirtschaftungsplan für den Zonienwald. Diese Arbeit ist in vollem Gange, der Plan soll im Laufe des Jahres 2018 zur Billigung vorgelegt werden.

Mehr erfahren? Konsultieren Sie den Bewirtschaftungsplan auf www.zonienwoud.be/bibliotheek/beheerplannen/ (auf Französisch).